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Tipps zur Steuererklärung

Das Thema Steuererklärung ist für viele Bürger in Deutschland jedes Jahr wieder eine große Herausforderung. Oft wird die Arbeit so lange vor sich hergeschoben, bis am Ende die Frist nur noch wenige Tage beträgt. Viele Probleme mit der Steuererklärung lassen sich jedoch vergleichsweise einfach vermeiden. Einige nützliche Tipps sind dabei besonders hilfreich.

Auf Ordnung achten

Damit das Finanzamt alle Unterlagen richtig zuordnen kann, empfiehlt es sich darauf zu achten, dass auf jeder Anlage die Steuer-ID und der Name eingetragen sind. Auf diese Weise lässt sich Tippsverhindern, dass womöglich ein Blatt verloren geht. Zur Sicherheit sollte zudem von jedem Blatt ein Duplikat erstellt und in den eigenen Unterlagen aufbewahrt werden. Zur Sicherheit lohnt es sich, die Dokumente zudem sorgfältig und nach Jahren geordnet abzuheften. Ordnung ist besonders wichtig. So weiß man auch bei eventuellen späten Nachfragen des Finanzamtes immer genau, wo die entsprechenden Unterlagen aufbewahrt sind, sodass man sie jederzeit wieder zurate ziehen kann.

Keine Originale verschicken

Eigene Belege und Verträge gehören ebenfalls in die Steuererklärung, sollten jedoch immer als Duplikat beziehungsweise Kopie verschickt werden. Das Original eines Vertrages bleibt immer in den eigenen Unterlagen. Zudem sollte die Steuererklärung möglichst nur die nötigsten Belege beinhalten. Hat das Finanzamt Nachfragen, lassen sich weitere Dokumente immer noch nachreichen. Dies gilt auch dann, wenn man mit der Steuererklärung nicht fristgerecht fertigbekommt. In solchen Fällen ist es klüger, eine unfertige Erklärung einzuschicken und die fehlenden Dinge nachzureichen. Ein Überschreiten der Frist kann dazu führen, dass das Amt einen Verspätungszuschlag oder ein Zwangsgeld festsetzt. Mit einer unfertigen Erklärung lässt sich dieses Problem meist umgehen.

Hilfe in Anspruch nehmen

Alternativ zur klassischen Papier-Erklärung bietet das Finanzamt heute auch eine digitale Steuererklärung an, wobei diese sich durch die Nutzung von speziellen Programmen sogar noch erleichtern lässt. Unter anderem überprüfen die Programme selbstständig, ob eventuell eine Inkonsistenz vorliegt. Wer trotzdem Probleme mit seiner Steuererklärung hat, der sollte sich nicht davor scheuen, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Privatpersonen können sich beispielsweise an Lohnsteuerhilfevereine wenden. Auch der der Gang zu Steuerberater, vor allem im Falle von Unternehmern, ist eine Option. Zudem sollte man in keinem Fall Angst vor dem Finanzamt haben. Wer bei seinem Steuerbescheid nach gründlicher Überprüfung einen Fehler feststellt, der sollte in jedem Falle Einspruch einlegen. Dies geht deutlich einfacher, als viele Menschen glauben, wobei man sich auch hier Hilfe von den bereits angesprochenen Vereinen und dem Steuerberater holen kann.